Kaum CO2 Einsparung mit Elektroautos

Die Schweden sind bekannt dafür, dass sie gerne Schwächen von Fahrzeugen ans Licht bringen. Am 21. Oktober 1997 schafften sie es mit dem Elchtest, einem abrupten Ausweichen vor einem Hindernis mit anschließendem Wechsel auf den ursprüngliche Fahrstreifen die Mercedes A-Klasse umzuwerfen. Den Test, der mit 50-80 km/h gefahren wird hatten auch Autos wie der Trabant, oder ein Dacia zuvor problemlos bestanden. Im Mai 2017, fast 20 Jahre später lassen die Schweden neuerlich aufhorchen und kratzen neurlich am Image eines Autoherstellers. Eine Studie hat ergeben, dass die CO2 Einsparung eines Elektroautos bei weitem nicht so groß ist, wie angenommen.

Armer Tesla

Das einzige ernst zu nehmenede reine Elektroauto, das man heute erhält, ist der Tesla. Die beiden Teslamodelle S und X sind jeweils mit einer 75 kWh, bzw. 100 kWh-Batterie ausgestattet. Das IVL Swedish Environmental Research Institute hat sich den CO2 Ausstoß bei der Herstellung von Akkus für die Elektroautos genauer angesehen. Die Studie kommt zu einem niederschmetternden Ergebnis. Ganze 150-200 Kilogramm CO2 werden pro Megawattstunde Leistung in der Herstellung des Akkus ausgestoßen.

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Jede Aufladung beim Tesla verursacht den Aussto von etwa 4,2 kg CO2

CO2 Einsparung?

Natürlich ist der Tesla ein Auto der Luxusklasse und darf nicht mit einem Kleinwagen mit niedrigem CO2 Ausstoß verglichen werden. Ich stelle also den Audi A6 mit 190 PS und einem CO2-Ausstoss von 127g pro Kilometer gegenüber. Dazu habe ich einen Co2-Ausstoß von 40g pro kWh für die Ladung des Tesla herangezogen. Das entspricht etwa der Stromgewinnung mittels Wasserkraft.

kmTesla 75 KWhLadungGesamtTesla 100 kWhLadungGesamtAudi A6CO2 Einsparung Tesla 75CO2 Einsparung Tesla 100
10.00013.1256913.19417.5007317.5731.27011.92416.303
20.00013.12513713.26217.50014717.6472.54010.72215.107
30.00013.12520613.33117.50022017.7203.8109.52113.910
40.00013.12527513.40017.50029417.7945.0808.32012.714
50.00013.12534313.46817.50036717.8676.3507.11811.517
60.00013.12541213.53717.50044117.9417.6205.91710.321
70.00013.12548113.60617.50051418.0148.8904.7169.124
80.00013.12554913.67417.50058718.08710.1603.5147.927
90.00013.12561813.74317.50066118.16111.4302.3136.731
100.00013.12568713.81217.50073418.23412.7001.1125.534
110.00013.12575513.88017.50080818.30813.970-904.338
120.00013.12582413.94917.50088118.38115.240-1.2913.141
130.00013.12589314.01817.50095518.45516.510-2.4921.945
140.00013.12596114.08617.5001.02818.52817.780-3.694748
150.00013.1251.03014.15517.5001.10118.60119.050-4.895-449
160.00013.1251.09914.22417.5001.17518.67520.320-6.096-1.645
170.00013.1251.16714.29217.5001.24818.74821.590-7.298-2.842
180.00013.1251.23614.36117.5001.32218.82222.860-8.499-4.038
190.00013.1251.30514.43017.5001.39518.89524.130-9.700-5.235
200.00013.1251.37314.49817.5001.46918.96925.400-10.902-6.431
Der CO2 Ausstoß in Kilogramm je Fahrleistung für den Tesla mit 75 kWh, den Tesla mit 100 kWh und den Audi A6 mit 190 PS Dieselmotor

Schlechte Bilanz

Zwar schneidet der Tesla im Vergleich zum Audi nach 110.000, oder mit dem 100 kWh-Akku 150.000 Kilometern besser ab, aber die CO2 Einsparung ist bei weitem nicht so groß, wie angenommen. Der Tesla rentiert sich für die Umwelt erst ab einer hohen Laufleistung. Durch die hohe Reichweite benötigt der Tesla bis zu einer Laufleistung von 200.000 km lediglich 429, bzw. 390 Ladungen. Der Lithium-Ionen Akku sollte also ohne spürbare Leistungseinbußen die gesamte Laufzeit durchkommen.

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Elektroautos bieten deutlich weniger CO2 Einsparung als angenommen

Das Ende der Elektroautos

Betrachtet man die CO2 Einsparung eines Tesla, oder jedes anderen reinen Elektroautos, dann sieht man deutlich, dass die CO2 Einsparung nicht übermäßig groß ist. Die Herstellung der Batterie verursacht, wenn man der schwedischen Studie glaubt, eine gewaltige CO2 Menge, die die CO2 Einsparung im Betrieb deutlich relativiert. Die Zukunft der CO2-reduzierten Mobilität scheint also nicht unbedingt im Elektromotor zu liegen. Antriebe, die auf Flüssiggas bauen könnten eine Brückentechnologie werden, bis sich schließlich die Wasserstoffzelle zum Standard-Antrieb entwickelt.

Kleine Reparaturen am Auto

Das eigene Auto ist neben der Wohung in den meisten Haushalten die teuerste Investition. Die Preise beginnen bei wenigen 100 Euro für ein kleines Gebrauchtes und sind nach oben fast unlimitiert. Die teuersten Luxusautos mit Vollausstattung bleiben für die meisten Menschen unerschwinglich. Neben den Anschaffungskosten muss man auch laufend mit Ausgaben rechnen. Versicherung, Verschleissteile und Treibstoff, aber auch die Wartung und Reparatur gehen ins Geld. Braucht man ein Auto und möchte es möglichst kosteneffizient betreiben, dann gibt es einige Möglichkeiten Geld zu sparen. Eine davon sind kleine Reparaturen selber zu machen.

KFZ Mechaniker

Die Ausbildung zum KFZ Mechatroniker dauert in Deutschland 3,5 Jahre. In der Zeit lernt man Alles, was man wissen muss um ein Auto, oder ein Motorrad zu reparieren. Viele kleine Reparaturen sind einfach und können schnell erledigt werden. Andere Defekte sind nicht so leicht zu beheben und setzen Fachwissen voraus. Im Regelfall fährt man zu jeder großen, oder kleinen Reparatur in die Fachwerkstätte. Das ist im Regelfall und beim Neuwagen auch eine gute Idee um Gewährleistungsansprüche und Garantie, die die Autohersteller gewähren, nicht verfallen zu lassen. Die regelmäßige Wartung, bei der Verschleissteile getauscht werden, bevor sie ausfallen ist ebenfalls ein wichtiger Teil der Instandhaltung des Fahrzeugs.

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Bremsen zu tauschen ist, die richte Ausrüstung vorausgesetzt, keine große Sache

 

Kleine Reparaturen selbst machen

Was bei einem neuen, mehrere Tausend Euro teurem Auto selbstverständlich ist und zur Werterhaltung des Fahrzeugs beiträgt ist bei einer alten Rostlaube nicht immer effizient. Allerdings müssen Verschleissteile, wie etwa die Bremsscheiben auch bei alten Autos getauscht werden und die Betriebssicherheit aufrecht erhalten bleiben. Es ist also naheliegend kleine Reparaturen am Auto selbst durchzuführen. Was bei neueren Autos, dank umfangreicher Elektronik und teilweise schwer zugänglichen Teilen, die nur mit Spezialwerkzeug ausgebaut werden können, etwas anspruchsvoller ist, ist bei einem älteren Modell ohne viel Technik noch recht einfach.

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Teure moderne Autos sind am besten in der Markenwerkstatt aufgehoben

Schrauben

Bremsscheibe, Luftfilter, oder Stoßdämpfer kann man relativ leicht selbst austauschen. Die Ersatzteile bekommt man günstig bei Anbietern wie autoteiledirekt.de und die Anleitungen für kleine Reparaturen an den gängisten Modellen findet man im Internet. Dort gibt es auch zahlreiche Diskussionsforen in denen man auch Fragen zu einem besonderen Problem stellen kann. Auch spezielle Literatur steht zur Verfügung und eigene Verlage bieten ganze Serien mit Reparaturanleitungen für zahlreiche Modelle an. Für die Reparatur selbst kann man sich in eine Hobbywerkstatt einmieten. Dort stehen teure Geräte für die verschiedenen kleinen Reparaturen zur Verfügung. Eine Hebebühne erleichter den Zugang zur Unterseite und eine große Auswahl an Werkzeug ermöglicht es, die Teile schones aus- und einzubauen. Oft steht auch ein Profi mit Ratschlägen zur Verfügung, wenn man wirklich nicht mehr weiter weiß.

Der TÜV

Gerade bei älteren Autos, die nicht mehr lange unterwegs sein werden, lohnt es sich nicht mehr, in der Fachwerkstätte Originalersatzteile einbauen zu lassen. Ein guter und günstiger Ersatzteil, den man selbst austauscht kann mehrerer hundert Euro sparen, das Leben eines alten Autos verlängern und es fit für den TÜV machen. Auch wenn man selbst noch nie an einem Motor, oder einem Fahrzeug geschraubt hat, lassen sich die notwendigen Handgriffe sehr leicht erlernen. Youtube-Videos helfen dabei, den Ablauf vor dem Gang in die Hobbywerkstatt zu planen und Schritt für Schritt durchzugehen.

Exoten habens schwer

Plant man einen Gebrauchten anzuschaffen und möchte kleine Reparaturen selbst durchführen um das Auto für ein paar Jahre ohne große Investitionen zu betreiben, dann sollte man sich nach einen Auto umsehen, dass sehr weit verbreitet war, oder immer noch ist. Für Klassiker, wie den VW Golf, oder andere weit verbreitete Autos, gibt es tonnenweise Informationen im Internet. Reparaturanleitungen und Videos sind leicht verfügbar und in zahlreichen Foren tauschen sich User über kleine Reparaturen und übliche Probleme mit dem Fahrzeug aus. Setzt man stattdessen auf ein exotisches Fahrzeug, das wenig verbreitet ist, dann bekommt man zwar die Ersatzteile ohne Probleme, die Community, die Fragen beantwortet und Informationen bereitstellt ist aber wesentlich kleiner.

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Reparaturanleitungen für seltene Fahrzeuge sind schwerer zu beschaffen, als die für weit verbreitete Autos

Billiger Mainstream

Ein möglichst weit verbreitetes Modell in der Standardfarbe ist die billigste und bequemste Variante. Man kann auf die Erfahrung und das Wissen einer großen Gruppe zugreifen und auch Ersatzteile sind dank der großen Nachfrage immer lagernd. Eine häufige Farbe ermöglich zusätzlich den Kauf von gebrauchten Karosserieteilen, wenn mal etwas ausgetauscht werden muss. Ein Auto, wie es jeder zweite fährt ist zwar kein Statement von Individualität und man hat auch bei der Suche im Parkhaus mehr Chancen das Auto zu verwechseln, aber im Sinne eines günstigen Betriebs ist es immer noch die beste Variante auf ein bewährtes Auto zu setzen.

Führerschein in Wien machen

Als kleine Einführung wie man sich bei seiner zukünftigen Fahrschule nicht verhalten, sollte dieses kleine Video:

Nein, nein – so schlimm wird es sicher nicht, da hat die Fahrschule schon einen besonderen Fall abbekommen. Wer seinen Führerschein machen möchte, muss nur ein wenig Konzentration aufbringen, hier und da ein wenig lernen und vor allem die Aufregung unter Kontrolle halten. Dann klappt es auch mit dem „Lappen“. Die richtige Fahrschule Wien ist schnell dank der Seite www.fahrschulen.or.at gefunden und schon kann es losgehen. Es wird einem der richtige Fahrlehrer von den Fahrschulen zugeteilt und schon bald rollt man auf den eigenen vier Rädern – ohne die kontrollierenden Blicke des Fahrlehrers über Österreichs Straßen.