Schlägertypen mieten

Das Leben kann ungerecht sein. Mal gewinnt man, mal verliert man. Solange man selbst dafür verantwortlich ist, ist das nun einmal der Lauf der Dinge. Wenn aber andere dafür verantwortlich sind und man selbst betrogen, oder bestohlen wurde, dann sieht die Sache anders aus. Der Gedanke, es dem Täter zumindest mit gleicher Münze heimzuzahlen und vielleicht sogar noch eins draufzusetzen drängt sich auf. Kennt man den Aufentahltsort des Vertantwortlichen, dann könnte man ja ein paar Schlägertypen mieten und ihm eine Lektion erteilen. Aber ist das die richtige Reaktion, oder gibt es Alternativen, die zielführender sein können? Auf jeden Fall empfiehlt es sich, die eigene Reaktion abzuwägen und mit kühlem Kopf vorzugehen.

Betrug

Opfer eines Verbrechens zu werden ist in jedem Fall bedrückend. Immer wieder hört man von psychischen Folgen nach einem Einbruch. Der Gedanke, dass sich ein Fremder Zutritt zum eigenen Haus verschafft und unbemerkt in den intimsten Dingen stöbert, während man sebst vielleicht sogar nebenan schläft, ist beklemmend. Oft leiden Einbruchsopfer nach der Tat an Angstzuständen und Schlafstörungen. Ähnlich schlimm ist es, wenn man einem Betrüger auf den Leim geht. Es ist nicht nur der böse Wille des anderen, über den man sich ärgert. Es ist in erster Linie die eigene Dummheit. Hat man jemanden Geld anvertraut und derjenige hat es veruntreut, dann macht man sich selbst mehr Vorwürfe, als dem Betrüger. Mit der Zeit verändert sich das aber.

Phase zwei

Nachdem man sich ausgiebig mit dem eigenen Verhalten und den Fehlern, die man gemacht hat, auseinandersetzt, kommt man meist an einen Punkt, an dem klar wird, dass man selbst keine Schuld hat. Betrüger bringen ihre Opfer gezielt in eine Situation, in der man sich nicht richtig entscheiden kann. Sie erschwindeln sich Geld, oder Zugang zu etwas und gehen dabei so geschickt vor, dass man kaum eine Chance hat, etwas gegen sie zu tun. Es gibt keine Beweise, man hat keine, oder falsche Kontaktdaten und insgesamt steht man dem Verlust ohnmächtig gegenüber.

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Das vermeintliche Schnäppchen kann teuer werden, wenn der Verkäufer ein Betrüger ist

Internetkriminalität

Heute ist die Internetkriminalität weit verbreitet. In der Anonymität des Netzes können Kriminelle sich sicher fühlen und bedenkenlos agieren. Die jeweiligen Landesgesetze greifen nur bedingt und es ist auch innerhalb der EU für die Polizei schwierig über Ländergrenzen hinweg tätig zu werden. Handelt es sich um einen kleinen Einzelfall, dann stehen die Chancen gut, dass man problemlos damit wegkommt, wenn man die Schwächen des Systems ausnützt. Verkauft man ein gebrauchtes Notebook und kassiert dafür vorab das Geld, dann ist es nicht allzu schwer, den Käufer zu betrügen. Man versendet die Ware einfach nicht und reagiert nicht mehr auf die Nachfragen.

Falsche Angaben

In dem Fall hat man als Opfer wenig Chancen. Alle Angaben, die der vermeintliche Verkäufer gemacht hat, sind falsch und halten einer eingehenden Prüfung nicht stand. Die Anzeige bei der Polizei ist eine Formsache, die aber auch nichts daran ändert, dass das Geld weg ist. Es gibt auch Methoden um eine Banküberweisung innerhalb des SEPA-Zahlungsraumes zu gestalten, dass sie nicht nachvollziehbar ist. Fällt man auf so eine Masche herein, ist das einzige, was man am Ende gewonnen hat, Erfahrung. Aber es gibt auch dreistere Methoden.

Ist kein Geld da, um den Schaden wieder gut zu machen, dann kann man auch, wenn man Recht bekommt, nichts tun

Persönlich bekannt

Ist der Betrüger dem Opfer persönlich bekannt und kann man ihn jederzeit erreichen, dann ist das noch schwieriger. Unter Umständen lacht er dem Opfer ins Gesicht. Man selbst hat keine Möglichkeit etwas zu unternehmen. Entweder die Methode war so gut, dass man ihm nichts anhaben kann, oder es ist kurzerhand nichts zu holen beim Täter. Würde man ihn verklagen, wäre das sinnlos. Auch wenn man Recht bekommt, stellt das Gericht nur fest, dass kein Geld vorhanden ist. Damit ist die Sache dann erledigt. In so einer Situation denkt man oft und gerne über eine Sache nach: Rache

Rache

Dreistes Vorgehen sorgt nicht nur für einen materiellen Verlust. Man verliert neben dem Geld auch ein Stück seines Ansehens. Zeigt der Täter keine Reue, dann ist das eine Kränkung, die man nur schwer auf sich sitzen lassen kann. Schlägertypen mieten und in Erinnerung rufen, dass man die Sache nicht vergessen hat, ist eine Option, die man genussvoll im Geiste durchspielt. Bevor man allerdings ins Darknet einsteigt und nach geeigneten Dienstleistern sucht, lohnt es sich, einmal durchzuatmen. Bevor man sich selbst auf das Niveau eines Verbrechers begibt uns sich schlimmstenfalls noch strafbar macht, ist es besser, sich die Sache zu überlegen. Sinnvoller ist es, sich innerhalb der rechlichen Rahmenbedingungen zu bewegen. Trotzdem muss man nicht untätig bleiben.

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Der Detektiv ermittelt diskret und liefert Beweise

Private Ermittlungen

Wenn die Polizei aufgrundbeschränkter Ressourcen und eines geringen Schadens keine Zeit hat, sich um die Aufklärung zu kümmern, kann man die Sache auch selbst in die Hand nehmen. Je nach Situation lohnt es sich, Profis, wie diese Detektei München zu beauftragen. Die diskreten Ermittler werden den Betrüger zwar nicht zusammenschlagen, sie können aber etwas viel effizienteres tun. Sie suchen und finden in vielen Fällen Beweise. Nachweise, die dank des gesetzeskonformen Vorgehens etablierte Detektivbüros problemlos auch vor Gericht verwendet werden können.

Recht bekommen

Auch wenn eine Situation augenscheinlich ungerecht ist, sieht das Gesetz das oft anders. Hier zählen nur Fakten und Daten. Auch wenn der Betrüger offiziell kein Geld hat, das er zurückzahlen könnte, kann ein Privatdetektiv seine finanzielle Situation ausforschen. Die Profis analysieren den Tagesablauf und das Leben des Täters und können so Hinweise liefern, wie man zu seinem Recht kommen kann. Reichen die Beweise aus, kann man damit eine Anzeige erstatten und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Recht bekommen.

Moralischer Sieger

Begibt man sich auf das niedrige Niveau und mietet Schlägertypen, oder veranlasst andere Dinge, dann wird man sich am Ende nicht besser fühlen. Gelingt es mit professioneller Unterstützung aber den Täter an seinen kriminellen Tätigkeiten zu hindern und so vielleicht andere vor Schaden zu bewahren, dann ist man schließlich moralisch gestärkt und kann, trotz Verlust zufrieden mit seiner Leistung sein.

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